Inhalt 2018

„Pension Schöller“

Als der pensionierte Fabrikant Ladislaus Robitschek aus Teplitz-Schönau eine
ländliche Villa erbt, möchte er zum Nutzen für die Menschheit ein Nervensanatorium daraus machen. Bei einem Besuch mit seiner Schwester und den Nichten Paula und Ida in Wien drängt er seinen Neffen Alfred, ihm ein solches Haus zu zeigen. Als Gegenleistung will er dem Jungunternehmer sein Geschäft finanzieren. Alfred führt ihn jedoch nicht in eine Nervenanstalt, sondern zu einem Gesellschaftsabend in die Pension Schöller. Dort geht`s wahr haftig zu wie im Irrenhaus. Ladislaus, im festen Glauben, es handle sich bei den illustren Pensionsgästen um „echte“ Irre, amüsiert sich prächtig. Er hält sein Versprechen, immer allen recht zu geben, auch dem Direktor der „Anstalt“. Die „Insassen“- der cholerische Major Kloss, de n man nicht auf seine frühzeitige Pensionierung, Anwälte und Ehefrauen ansprechen darf, der Großwildjäger Bernhardi, der wegen seiner Löwen Leidenschaft von allen anderen für „verrückt“ gehalten wird, die Schriftstellerin Sophie Malzpichler, die auf der Suche nach literarischen Stoffen ihre Umwelt in den „Wahnsinn“ treibt, die Vortragskünstlerin Wally Staudinger, die sich „einbildet“, eine große
Sängerin zu sein und schließlich Leo Schöller, der Bruder des Direktors, dem die Schauspielkarriere wegen eines läppischen Sprachfehlers verwehrt bleibt- sie alle wundern sich ihrerseits über das merkwürdige Verhalten des sonderbaren Gastes. Das ist komisch. Was bei den andern nicht in Ordnung ist, das wissen sie!
Richtig turbulent wird es allerdings, als die vermeintlichen Patienten Robitschek in seiner Villa besuchen. Ladislaus bekommt es mit der Angst zu tun und telegrafiert dem Direktor, die „Entsprungenen“ rasch wieder einzufangen. Den Major, der ihn zum Duell fordert, sperrt er inzwischen in ein Zimmer, den Großwildjäger, der mit ihm auf Safari gehen will, ins andere. Der glücklose Schauspieler Leo, der trotz fehlendem L „Winhenm Tenn“ und „Othenno“ vorspricht, landet im Schrank, aus dem es bald „Nuft, Cnavigo, Nuft!“ tönt. Als Ladislaus Gefahr läuft, selbst in der Klapsmühle zu landen, klärt Alfred den Schwindel auf. Denn bevor der gefoppte Onkel nach dem großstädtischen Tohuwabohu wieder in sein geliebtes Teplitz-Schönau zurückkehrt, muss er doch den Segen zu Alfreds Verlobung mit Frieda, der Tochter des „Anstaltdirektors“ Schöller geben. Und die ist nicht nur bezaubernd, sondern ganz normal. Wie alle anderen…
 
Na die werden lachenin Teplitz-Schönau….!
Regie: Franz Reisinger
Technik: Stefan Auer

Abendkasse, sowie Vorverkauf

Karten an der Abendkasse, sowie in allen Geschäftstellen der RB Passail und bei den Theatergruppenmitgliedern erhältlich

Beginn: 20:00

Einlass ab 19:00

Sitzplatzreservierung unter Tel.: 0664/94 78 478

Reservierung bleibt bis 19:45 aufrecht, bitte rechtzeitig anmelden!

Wir spielen am:

Freitag, 20. Juli 2018 „Premiere“
Montag, 23. Juli 2018
Donnerstag, 26. Juli 2018
Montag, 30. Juli 2018
Donnerstag, 2. August 2018
Montag, 6. August 2018
Mittwoch, 8. August 2018
Freitag, 10. August 2018